Länder
Karte
Baku
11:11
30°
morgen:
+31°

Währung:
AZN / Manat

Kurs
1€- 1.98

Aserbaidschan: Geschichte

 
 
Gandzasar Monastic Complex, Aserbaidschan
  • Gandzasar Monastic Complex, Aserbaidschan
  • Gebirge, Aserbaidschan
  • Gazellen, Natur, Aserbaidschan
  • Kultur, Folklore, Aserbaidschan
  • Baku, Aserbaidschan
  • Mausoleum Garabaglar, Aserbaidschan

Geschichte Aserbaidschan

Gulustan Mausoleum XIII Jahrhundert Aserbaidschan

Die Eigenart der geographischen Lage Aserbaidschans, reiche Bodenschätze und gutes Klima haben nicht nur friedliche Siedler ins Land angezogen. Im Laufe der Geschichte von Aserbaidschan waren verschiedene Eroberer und Reichen, wie Römisches und Parfenisches Reich, Arabische Chalifat, Tschingischan, Timurreich, Osmanenreich und Russland an Aserbaidschan sehr interessiert.

Jede Region Aserbaidschans hat zahlreiche archäologische Beweise dafür, dass die Menschen hier vor der historischen und in der uralten Zeit gelebt haben. Das Klima, die Wasserversorgung standen der älteren Menschen zur Verfügung, die in diesem Territorium umgesiedelt hatten. Er wurde durch die archäologische Funde in den Asych und Taglarhöhlen bewiesen. Manchmal fanden die Eingeborene die Zuflucht vor den Eroberer und Konflikten auf den Bergen. Die Landwirtschaft und Viehzucht haben in der Zeit der späteren Neolit angefangen, gleichzeitig mit dem ersten Bau und der Töpferarbeit.

Später entstand alte Keramik und einfache Petrogliphen (archäologische Materialien über Gobustan, Gämigaya, Schachtachti, Schomutepe, Alikepektepe, Kültepe). In der Bronzezeit (3.-1. Jahrtausend v.Ch.) entstanden Handwerke wie Metallverarbeitung (Herstellung der Waffen). Die Industrie aus Knochengegenständen, Textil und Keramik entwickelten sich. Die Beziehungen mit den Völkern der Kleinasien und Nahosten entwickelten sich intensiv (archäologisches Material über die Kultur von Kura und Aras, in vielen Regionen von modernen Aserbaidschan gefundene Gegenstände).

Die ersten Verwadschaftsbeziehungen entstanden, die auch in den alten schriftlichen Quellen erwähnt wurden (bes. Schumer-akkad). Im Laufe der Geschichte von Aserbaidschan gehörte das Land zu den verschiedenen Weltreichen. Gleichzeitig wurde es ein großes politisches Zentrum im Mittelalter für die Staaten wie Atabey Eldeniz (12.-13. Jh.), Qaragoyunlu und Agqoyunlu (15. Jh.) und Safawidendynastie (16.-17Jh.). Der erste größte Staat, Manna mit seiner Hauptstadt Isirtu entstand im 9Jh. v.Ch.. Mit ihm hat es eigentlich die Geschichte der lokalen Staatschafs begonnen, die auch 3000 Jahre alt ist.

Medien Reich mit der Hauptstadt Ekbatane wurde im 7Jh. v.Ch. durch den Staat Manna ersetzt. Durch die Vernichtung der Assyrien und Urartu erreichte Medien besondere militärische und politische Erfolge und ausbreitete seine Herrschaft durch das ganze Südkaukasus und den heutigen Iran. Im 6. Jh. gehörte Medien Reich zum neuen Persischen Reich der Achemeniden und war eine von seinen wichtigen Provinzen. Achemeniden führten aktive und aggressive Politik und gleichzeitig hatten die kulturellen Einflüsse auf die Nachbarstaaten. Allmählich wurde der Staat schwächer geworden. Deshalb konnte Große Alexander das Persische Reich Mitte 4. Jh. v.Ch. erobern. Die altgriechische und antiesche Kultur wirkte auf die eroberten Länder viel ein. Das hat die historische und kulturelle Bild von Zentralasien bis Europa und von Ägypten bis Indien geändert.

Shirvanshahlar Palace Complex, Divankhana, XV-XVI Jahrhundert Aserbaidschan

In diesem Zeitraum entstanden auf dem historischen Gebiet Aserbaidschans zwei Staaten- Kaukasisches Albanien und Atropatena. Sie erreichten viel Erfolg bei der Landwirtschaft (Weinbereitung, Gärtnerei, Baumwolle-, Leinherstellung, Viehzucht). Es wurden sich in den Staaten von Albanien und Atropatena die Handwerke allmählich schnell entwickelt (Teppichknüpfkunst und Textil, Glas- und Metallgegenständeherstellung). Die Handelsbeziehungen mit den Ländern der Zentralasien, vom Nordkaukasus und Ägypten entwickelten sich. Von Ende 1. Jh. v.Ch. bis 7. Jh. war Aserbaidschan eine Arena der Widerständen und militärischen Kämpfen zwischen Parfenischen und Rümischen Reichen, und später zwischen Bysantium und Sassaniden Iran. Atropatena wurde im 3. Jh. völlig ein Teil des Sassaniden Reiches geworden, während dessen Kaukasisches Albanien noch seine relative Unabhängigkeit hatte. Erste Hauptstadt von Kaukasischen Albanien war zuerst Gäbälä, später Bärdä, Anfang 4. Jh. Wurde Christentum als offizielle Religion im Kaukasischen Albanien, während dessen in Atropatena Zoroastrismus immer noch herrschte. Im 7Jh. wurden Sassaniden Reich und in der nähe befindliche Regionen von den arabischen Kalifen erobert, unter deren Herrschaft das Land vollständig islamisiert wurde. Kalifat verband das große Territorium von Pyriney bis China und vom Kaukasus bis Nordafrika und auch die Kultur der ihm unterstandenen Völkern. Die muslimische Kultur hatte wie die griechische Kultur auch den großen Einfluss auf die Weltgeschichte, Entwicklung der Wissenschaft, Medizin und Philosophie.

Die aserbaidschanische Kultur war für Kalifat wichtig, weil durch aserbaidschanische Wissenschaftler, Dichter und Denker die muslimische Kultur bereichert wurde. Im frühen Mittelalter drangen verschiedene Volksstämme Hunnen, Savir, Chasar, Bulgar-Onogur u.a. aus Norden, Derbem ins Land ein. Einige vor ihnen siedelten im Land und wurden mit den Inländern eingemischt, aber andere verließen das Land.

Wegen den ständigen Bedrohungen aus Norden wollten Feodale und Führer die Festungen gebaut lassen, um das Territorium Aserbaidschans zu schützen. Die Festungsmauer von Derbent, lange Mauer und Kräfte "Gingiltschaj" mit der Festung Tschirag-Qala, „Beschbarmaq" (Fünf Finger) Fortifikationssystem wurden im frühen Mittelalter von den Sassaniden Führer gebaut. Die Fortifikationszentren des nord-östlichen Aserbaidschans und Abscherons sind auf der Liste der Weltkulturerbe von UNESCO.

Die Inländer widerstanden oft gegen arabische Invasionen und der Aufstand von Babek gehörte zu den mutigsten und tapfersten Seiten der Geschichte von Aserbaidschan. Chureranistische Aufständer und ihr Leiter Babek kämpften um die Freiheit. Sie kämpften 20 Jahre lang, während deren sie sieben Armeen gesiegt hatten. Nach der Hinrichtung von Babek begann der Zerfall Kalifats und bildeten sich sofort neue freie aserbaidschanische Staaten wie Schirwanschachen, Sadschiden, Salariden, Scheddadis und Rawadis.

Jeder von diesen Staaten hatte eigene Münzen, Armee und führte freie Politik. Im 11. Jh. unterstand Aserbaidschan dem Seldschuken Reich, das im Iran, Nordkaukasus, im Klein- und Zentralasien herrschte. Aber es lebte nicht lange. Anfang 12. Jh. zerfall es. Nur die Schwirwanschachen konnten gegen Seldschuken widerstehen. Gleichzeitig entstand in Aserbaidschan noch ein neuer Staat, der von Atabey Schemseddin Eldegis gegründet wurde (1 136-1175). Zu ihrer Herrschaft gehörte fast ganz Aserbaidschan, außer der Schirwanschachen, die gezwungen den Eidenisen unterstehen mussten. Einige Nachbarstaaten erkannten Eidenisen als ihre Hauptführer. Die Hauptstädte von diesem Staat waren Nachitschewan, Täbris, Hämädan und Maraga. Eidenisen hatten starke Armee, eigene Münzen und führten aktive, unabhängige Außen-und Innenpolitik.

Aber Anfang 13. Jh. eroberte der Mongolensturm Aserbaidschan und 1239 war ganz ein Teil des Mongolenreiches. 1256 gründete Hülakü, der Enkel von Tschingischan, seinen eigenen Staat. Hülakü Chan hatte ein Titel von „Ilchan". Sein Territorium breitet sich im Norden aus Derbent bis zum Persischen Golf im Süden, von Amu Derya im Osten bis Ägypten im Westen aus. Aserbaidschan hatte die Hauptstädte in Maraga und Täbris. Während der Herrschaft von Ilchaniden blühte die Ökonomie, die Städten mit ihren Handwerken, Wissenschaft und Handelskommunikationen vergrößerten sich und wurden festig. Neue Brücken, Karawansaray, Moscheen, Medrese, Chanaki (muslimische Kloster) und Festigungen wurden gebaut. Nach 100 Jahren wurde die Herrschaft von Chulaguiden schwächer und mitte 14. Jh. wurde es zu einer Arena zwischen den Chanen der Gold-Orde und dem Gründer des neuen Reiches im Zentralasien Emir Timur (Tamerlan) geworden. Die Herrschaft von Dschelairiden, die auf die Ruinen der frühen Chulaguiden gebaut wurde, unterstand der Herrschaft von Timur. Schirwanschachen konnten durch die kluge diplomatische Bemühungen von Ibrahim Darbandi (1382-1479) ihren Staat beibehalten und mit vielen Ländern von Europa diplomatische Kontakte knüpfen: mit Venedig, Ungarn, Österreich, Polen, Frankreich, England, Portugal, Spanien usw. In der geliehen Zeit entwickelte sich der Staat, besonders unter der Herrschaft von Schirwanschach Chalilullah I (1417-1465) und seinem Sohn Farruch Yassar I (1465-1500).

Im 15.-16. Jh. hatten große Bedeutung die Führer von Ardebil, die Nachfolger von Schejch Safi, dem Gründer von Schia, einer von zwei wichtigen Richtungen im Islam. Dieser Staat wurde als Safawiden genannt. Sein Begründer Schach Ismayil Safavi gewann den Schirwanschach Fahrruch Jassar und die Armee von Aggoyunlu. 1501 hat er sich selbst Schach des Reiches genannt. Das Reich bestand aus Südkaukasus, dem Iran, Irak und Chorasan. Täbris wardie Hauptstadt. Nun setzte sich das Aserbaidschanische als Staatssprache durch. Die aktive Politik von Safawidendynastie verursachte Konflike mit den Osmanen und es dauerte jahrhundertslang. Am 18. Jh. gang der Safawidenstaat unter und entstanden hier über 20 kleine aserbaidschanische Staaten (Chanligen), die miteinander um die Herrschaft über das ganze Land heftig stritten. Die größte Chanligen waren von Quba, Karabach, Scheki, Makuin u.a. Sie hatten die Widerstände mit der Türkei und dem Iran. Russland hat sich im 18. Jh. seinen geopolitische Interessen im Kaukasus verbreitet. Nach dem langjährigen Eroberungskrieg zwischen Russland und dem Iran wurde im Jahre 1828 in Türkmentschaj ein friedliches Abkommen unterzeichnet, das die folgenschwere Aufteilung Aserbaidschans unter die beiden Siegermächte brachte. Ganz Nordaserbaidschan fiel an Russland und südliche Gebiete an den Iran.

Sinig-Gala Minaret 1078-1079, Aserbaidschan

Die Februar-Revolution von 1917 und der Zusammenbruch des Zarenreiches boten Aserbaidschan die Chance unabhängig zu werden. Am 28. Mai 1918 wurde die Demokratische Republik Aserbaidschan ausgerufen. Dieser Staat, der die erste Demokratie überhaupt im moslemischen Orient war, existierte nur fast 2 Jahre- bis 28.04.1920. Aber Russland wollte auf die einzigartige Region nicht verzichten, weil sie reiche Bodenschätzen und geografische Lage hatte. Am 28. April 1920 wurde die Demokratische Republik Aserbaidschan durch Sowjetrussland (11. Rote Armee) erobert.

Als 1991 die Sowjetunion zusammenbrach, hatte Aserbaidschan seine Unabhängigkeit wiederhergestellt und es begann für es neue Stadien. 18.10.1991 wurde die Verfassung „Über staatliche Unabhängigkeit der Republik Aserbaidschan" gegründet. Die Republik wird von dem Präsidenten geleitet, den das Volk wählt. Bei den Wahlen spielen ethnische, sprachliche, religiöse Eigenschaften keine Rolle.

Nach der Verfassung aus 1995 ist Aserbaidschan ein rechtlicher, souveräner, unitarer Staat. Der entwickelt sich nach der Hauptdeklaration über Menschenrechten und den anderen wichtigen Dokumenten von UNO, Akten von Chelsinki aus 1975 und OSZE. Mit seiner wirtschaftlichen Übergangsperiode ist Aserbaidschan , auf der Stadien er intensiven Entwicklung, mit der Durchführung der Programmen um die mildtätige rechtliche und ökonomische Bedingungen für die Entwicklung der Geschäfte zu gründen, Investoren ins Land anzulocken, Die Einführung der Hochtechnologie und Konsolidation der Finanz- und Bankressourcen.
Seine Außenpolitik ist unabhängige und weltfreundliche Politik. Heute ist Aserbaidschan Mitglied der UNO, des Europarates, der Organisation Islamischen Konferenz und vielen anderen Organisationen.

  • Stadt Stadt
  • Flughafen Flughafen
  • Sehenswürdigkeiten Sehenswürdigkeiten
  • Reiseziel Reiseziel
  • Hotel Hotel

Individualreisen: Rundreisen in Aserbaidschan

iFrameResize({enablePublicMethods:true,checkOrigin:false},'#affiliateiframename');

Destinationen: Weitere Reiseführer auf EU-ASIEN.DE