Übersicht
Die Seidenstraßen fing in China an, verlief weiter durch Indien, Zentralasien, Afghanistan, den Iran, Kaukasus, Kleinasien, Arabischen Halbinsel, Nordafrika und umfasste gleichzeitig der Indische Ozean, die Japanischen, Chinesischen, Kaspischen Meere, Schwarzmeer, Mittelmeer und Rotes Meer.
Allgemeines
Wegen der äußerst günstigen Lage des Kaukasus - im Scheidepunkt des Asiens und Europas, zwischen dem Mittelmeer, Kaspischem Meer, Schwarzmeer und Asowsche Meer war diese Region schon in der Antike sehr attraktiv. Daher spielte Aserbaidschan als ein unentbehrlicher, organischer Bestandteil des Kaukasus eine bedeutende Rolle in den internationalen Beziehungen und im Handel.
Städte auf Seidenstraße
Die Städte von Aserbaidschan waren seit jeher als Zentren der Kultur, des Handels und vielseitigen Handwerks, sowie der Wissenschaft und Bildung bekannt. Die Produktion wurde in den Inlandsmarkt und internationale Märkte geliefert, entlang der Seidenstraße verkauft. Einige Städte, die an der Seidenstraße lagen, waren zu bestimmten historischen Perioden die Hauptstädte des Landes. Diese sind Scheki, Schemacha, Baku, Qabala, Basqal und Lahidj.
Handwerk und Handel
Das Handwerk in Aserbaidschan hat sich seit jeher wegen ihrer vielseitige Ausprägung gerühmt. Handwerk war eine wichtige Beschäftigung in den Städten und großen Siedlungen wie Baku, Darbend, Schamacha, Tebriz, Scheki, Gendje, Gabala, Maraga, Lahidj, Balakan, Basgal, Nachitschevan, Ordubad und Barda.
Handelsstraßen
Aserbaidschan durchquerten zahlreichen lokalen und internationalen Routen, die nicht nur zu Handelszwecken dienten, sondern auch den kulturellen, wissenschaftlichen, politischen und konfessionellen Verbindungen zugute kamen. Auf diesen Wegen reisten nicht nur die Kaufmänner, die gleichzeitig auch als Kulturträger fungierten, sondern auch die Wanderer, Missionäre und Pilger.
Materielle Kultur
Aserbaidschan ist reich an Architekturmeisterstücken, die von einem hohen Entwicklungsniveau der Baukunst zeugen. Für den Bau wurden Sandstein, Marmor, Backstein und Holz verwendet. Unter den memoreellen Bauwerke sind folgende besonders zu erwähnen: Mausoleum vom Yusuf ibn Kuseyr, Momina xatun, Garabaglar (Nachitschevan, XII-XIV Jh.), Achsadan baba (Barda, XIV Jh.), Seyid Yahya Bakuvi (Baku, XV Jh.).





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