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Armenien: Überblick

 
 

Überblick über Reiseinformationen in Armenien

Cascade Yerevan, Armenien ®Hrair Hawk


Naturparadies und Wanderland Armenien

Eingebettet in die abwechslungsreiche Landschaft bieten sich Reisenden in Armenien zahlreiche Wanderrouten und Ausflugsmöglichkeiten. So können Trekkingfans durch die felsige Schlucht zwischen dem Tempel Garni und dem Kloster Havuz Tar wandern oder den Weg vom blauen Kari-See bis zur alten Amberd-Festung zurücklegen und dabei die atemberaubenden Naturkulissen genießen. Darüber hinaus laden vier Nationalparks in Armenien Reisende zum Erkunden und Erwandern ein. Khosrov im Südosten der Hauptstadt Eriwan liegt am Fuße des Vulkans Gegham und beheimatet eine große Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen. Der Sevan-See, einer der höchstgelegenen Seen der Welt, lockt mit zahlreichen Wassersportmöglichkeiten und Bootstouren.

Und obwohl Armenien gerade so groß ist wie Belgien oder das Bundesland Brandenburg, verdichtet sich hier ein Kaleidoskop an unterschiedlichen Klimazonen mit schneebedeckten Berggipfeln, fruchtbaren Feldebenen, dichten Wäldern, türkisfarbenen Seen, trockenen Steppen und Steinfeldern, öden Halbwüsten und grünen Alpentälern.


Kunst und Handwerk Armeniens

Teppich Weberei, Armenien ®Tufenkian Hospitality

Als kultureller Kreuzungspunkt zwischen Orient und Okzident mit einer eindrucksvollen Mischung aus Tradition und Moderne sowie seiner bewegenden Geschichte zieht Armenien Reisende in seinen Bann. Die Hauptstadt Eriwan ist eine der ältesten Hauptstädte der Welt und bietet Besuchern mit ihren verschiedenen Bauwerken, einer eigenen sakralen Architektur und über 40 Museen und Galerien einen eindrucksvollen Kontrast zwischen Jahrtausende alter Geschichte und westlicher Moderne. Fresken- und Handschriftenkunst, nationale und internationale Malerei, die Geschichte der armenischen Schriftzeichen und Literatur, Klassikkonzerte und Jazzclubs – gerade in der Hauptstadt finden Urlauber eine Fülle an abwechslungsreichen Kulturaktivitäten.

Eine besondere Tradition im Land ist das Teppichknüpfen. Oft als „Heimat der Teppiche“ bezeichnet, finden sich hier viele auf die Knüpfkunst spezialisierte Geschäfte, die zudem auch Kleider oder Taschen herstellen. Die armenische Musik vereint volkstümliche, einfache und sakrale Elemente mithilfe landestypischer Instrumente, wie etwa dem Duduk. Dieses 2000 Jahre alte Blasinstrument wird aus Aprikosenholz gefertigt und erklingt mitunter in Hollywoodfilmen mit religiösem oder historischem Charakter. So fand der warme, aber melancholische Duduk-Klang unter anderem in Filmen wie „Gladiator“, „Syriana“, den „Chroniken von Narnia“ oder „Alexander“ Verwendung.

 

Die Wiege der Christenheit

Armenische Gewürze ®Tigran Hayrapetyan

Die christliche Religion hat im Laufe von 1700 Jahren eine wesentliche Rolle in der armenischen Geschichte gespielt. Seit dem 14. Jahrhundert hatten die Armenier keinen eigenen Staat. Die armenische Kirche übernahm praktisch seine Funktion und wurde zum Träger der nationalen und kulturellen Identität. Als Folge dessen durchdrang das Christentum die armenische Kultur und ist Gestalt gebend mit der Natur des Landes verflochten. Die wahren Symbole der Armenier sind tausende, über das gesamte Land verbreitete Steinkreuze, die Khachkars. Meistens in der Nähe von Kirchen errichtet, finden Reisende sie vereinzelt auch in einsamen Gegenden in der Landschaft verstreut. Jedes von ihnen ist ein Unikat, von ihren Erbauern eigens angefertigt, um für die Erlösung der Seele zu bitten, die Errichtung einer Kirche zu feiern oder als Bitte um Schutz, Gesundheit, Glück oder Liebe. Ein Feld mit rund 900 Khachkars finden Besucher in Noraduz, westlich des Sevansees. Händler verkaufen kleine Minitaturausgaben der Steinkreuze als Andenken auf Kunst- und Flohmärkten im Land.


Als eines der ersten christlichen Völker der Welt erbauten die Armenier über die Jahrhunderte hinweg zahlreiche Kirchen und Klöster. Die Etschmiadzin-Kathedrale ist eine der ältesten Kirchen der christlichen Welt. Sie wurde im Jahr 303 an der Stelle eines heidnischen Tempels gebaut und gilt als das religiöse Zentrum des armenischen Volkes. Der Erbauungsort wurde einer Legende nach aufgrund einer Vision gewählt, in der Christus vom Himmel herabstieg und mit einem goldenen Hammer auf die Erde schlug. Heute gehört die Stätte zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Eine weitere religiöse Stätte ist das Kloster Khor Virap in der Ararat-Region. Der Legende nach, ließ König Trdat III. Georg den Erleuchter hier 13 Jahre lang in einer Höhle einsperren, um seinen christlichen Glauben zu brechen. Da die Folter Gregor nicht beugen konnte und er den König von einer als unheilbar angesehenen Krankheit heilte, ließ sich Trdat III. im Jahre 301 selbst taufen und verfügte, dass die Armenier als erstes Volk in der Geschichte das Christentum als Staatsreligion annahmen. Weitere religiöse Sehenswürdigkeiten sind das Tatev-Kloster in der Region Syunik, das Geghard-Kloster und das Noravank-Kloster.

 

Die armenische Küche

In der armenischen Küche fusionieren östliche und westliche Düfte und Geschmäcker in frischem Gemüse, Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Gewürzen und Bergkräutern zu einzigartigen Kreationen. Dolma etwa, sind mit Hackfleisch und Reis gefüllte Weinblätter oder Gemüse. Ischchan ist eine Forellenart aus dem Sevansee und unverzichtbar für Fischliebhaber. Das berühmteste armenische Brot heißt Lawasch. Es ist flach und dünn und wird im so genannten Tonir, einem in die Erde eingelassenen Erdofen, gebacken. Das Backen ist eine Tradition für sich. Vielerorts können Besucher in Bäckereien den armenischen Backzeremonien beiwohnen.

Ein besonderes Produkt ist außerdem der armenische Cognac. Er wird aus Quellwasser und den besten Weinen der Ararat-Ebene hergestellt. Bereits während der Jalta-Konferenz bot Stalin Winston Churchill Cognac aus Armenien an. Dieser hinterließ beim britischen Premier einen solchen Eindruck, dass er darum bat, man möge ihm jedes Jahr eine Kiste des mundenden Tropfens schicken.

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